Berner Gemeinderat lehnt Subventionen für Gemüseabos ab

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Bern,

Der Berner Gemeinderat will einkommensschwache Haushalte nicht mit regionalen Gemüse- und Obstabos unterstützen. Er empfiehlt ein entsprechendes Postulat der GB/JA-Fraktion zur Ablehnung.

Die GB/JA-Fraktion bringt Gemüseabos für einkommensschwache Haushalte ins Spiel. (Symbolbild)
Die GB/JA-Fraktion bringt Gemüseabos für einkommensschwache Haushalte ins Spiel. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Weil das Leben immer teurer werde, sei gesunde Ernährung für viele ein Luxus, heisst es in dem Vorstoss. Gleichzeitig leide die lokale Landwirtschaft. Die Stadt solle prüfen, ob sie einen Teil von regionalen Gemüse- und Obst-Abos für einkommensschwache Haushalte bezahlen könnte. Ein ähnliches Modell gebe es bereits in der Waadtländer Gemeinde Prilly.

Der Berner Gemeinderat hält entgegen, dass das Geld für Lebensmittel bereits in der normalen Sozialhilfe enthalten ist. Neue, spezielle Beiträge brauche es deshalb nicht.

Ausserdem laufe in der Stadt die Umsetzung des Konzepts «Nachhaltige Ernährung». Dessen Ziel sei ebenfalls, die regionale Landwirtschaft zu stärken und marginalisierten Bevölkerungsgruppen den Zugang zu gesundem Essen zu ermöglichen.

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